Schulordnung

0. Vorbemerkung

Das Hans-Geiger-Gymnasium soll ein Ort sein, an dem ein freundliches und für alle angenehmes Schulklima herrscht. Das ist nur möglich, wenn alle am Schulalltag Beteiligten aufeinander Rücksicht nehmen. Geregelte Formen des Zusammenlebens, wie sie in dieser Schulordnung zum Ausdruck kommen, sind die Voraussetzungen dafür, dass jeder in der Schule seine Aufgaben erfüllen kann und zu seinem Recht kommt.

1. Tagesablauf

1.1.          Die Schulzeit der einzelnen Schüler(innen) beginnt mit der für sie ersten Unterrichtsstunde und endet mit der für sie letzten Unterrichtsstunde. Die Mittagsfreizeit gehört zur Schulzeit. Nehmen die Schüler(innen) nach ihrer letzten Unterrichtstunde noch an anderen Schulveranstaltungen teil, so verlängert sich ihre Schulzeit bis zum Ende der Veranstaltung.

Während ihrer Schulzeit dürfen die Schüler(innen) der Klassenstufen 5 – 10 das Schulgelände nicht verlassen. Für Ausnahmefälle muss eine Genehmigung vom Klassenlehrer oder dessen Vertreter eingeholt werden. Die Grenzen des Schulgeländes im Sinne dieser Regelung sind im Anhang I festgelegt und werden den Schülern(innen) durch Aushang bekannt gegeben.

1.2.          Vormittag

Der Vormittagsunterricht beginnt mit der 1. Stunde um 7.45 Uhr und endet nach der 5. Stunde um 12.15 Uhr bzw. 6. Stunde um 13.05 Uhr. Die Schule ist ab 7.30 Uhr für Schüler(innen) geöffnet.

Schüler(innen), die aus zwingenden Gründen vor Beginn ihrer Schulzeit (z.B. bei Ausfall der 1. Unterrichtsstunde) in die Schule kommen, halten sich in ihren Klassenräumen auf.

Für die Pausen zwischen den Unterrichtsstunden gelten die Pausenregeln (vgl. Seite 5f.).

Ist fünf Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde die Lehrkraft nicht in der Klasse bzw. Fachraum erschienen, teilt der Klassensprecher dies im Geschäftszimmer mit. Klassenräume von Klassen, die anderen Räumen Unterricht haben oder deren Schulzeit nach der 6. Stunde oder früher endet, werden von den Fachlehrern der letzten im Klassenraum stattfindenden Unterrichtsstunde abgeschlossen.

1.3.          Mittagsfreizeit

Die Mittagsfreizeit dauert von 12.15 – 13.40 Uhr. In der Mittagsfreizeit nehmen die Schüler(innen) ein von der Schule angebotenes Essen ein. Einzelheiten regelt die Essensordnung (vgl. Seite 6). Während der Mittagsfreizeit können die Schüler(innen) an einer von der Schule angebotenen Arbeitsgemeinschaft teilnehmen oder ihre Freizeit selbst gestalten. Hierfür stehen ihnen das Schulgelände, ihre Klassenräume, die Bibliothek, das Infozentrum und die Aula mit den zugehörigen Verkehrsflächen (Flure) zur Verfügung mit Ausnahme der Bereiche, die von Arbeitsgemeinschaften genutzt werden. Spiele und Geräte zur eigenen Freizeitgestaltung können in der Spielothek ausgeliehen werden.

1.4.          Nachmittag

Der Nachmittagsunterricht beginnt mit der 8. Stunde um 13.40 Uhr und endet nach der 9. bzw. nach der 10. Stunde.

1.5.          Unterrichtsschluss

Nach der letzten Unterrichtsstunde in einem Klassen- oder Fachraum stellen die Schüler(innen) die Stühle auf die Tische und beseitigen Verunreinigungen des Fußbodens und unter den Tischen (Papier usw.). Besitz und Eigentum der Schüler(innen) dürfen nicht im Klassenraum bleiben. Dafür stehen die Schließfächer zur Verfügung.

2.           Allgemeines

2.1.      Gemeinschaftsaufgaben

Für die an einer Ganztagsschule vermehrt anfallenden Gemeinschaftsaufgaben, wie z.B. Tischdienst beim Mittagessen, Umweltschutz auf dem Schulgelände durch Absammeln von Unrat, Reinhaltung des Schulgebäudes usw. werden in regelmäßigem Wechsel Klassen bzw. Gruppen aus der Oberstufe herangezogen. Einzelheiten, insbesondere die Abgrenzung der Aufgabengebiete sowie Fragen der Aufsicht bei der Durchführung regelt der Schulleiter.

2.2.          Besondere Aufgaben

2.2.1.   Klassengebundene Aufgaben

Innerhalb einer Klasse übernehmen Schüler(innen) besondere Aufgaben (Klassensprecher(in), Pausenordnung, Klassenbuchführer(in), Fachgehilfen(innen) usw.). Einzelheiten regeln die Klassenlehrer(innen) und Fachlehrer(innen). Für Kurse der Oberstufe gilt dies sinngemäß, soweit entsprechende Aufgaben anfallen.

2.2.2.     Nicht klassengebundene Aufgaben

Auf freiwilliger Basis können Schüler(innen) mit Aufgaben betraut werden, die nicht klassengebunden sind (z.B. Betreuung von Arbeitsgemeinschaften, von Sammlungsteilen, des Terrariums, des Computerraumes usw.). Einzelheiten regeln die für den jeweiligen Aufgabenbereich zuständigen Fachschaften oder Fachlehrer(innen).

2.3.          Gefährliche Spiele und Gegenstände

Spiele und sonstige Handlungen, bei denen ungewollte Gefährdung Beteiligter oder Unbeteiligter möglich erscheint, können im Schulgebäude und auf dem Schulgelände nicht geduldet werden. Hierzu gehören z.B. Ballspiele aller Art auf nicht  dafür freigegebene Flächen, Skateboardfahren, Skating oder Kickboardfahren und Schneeballwerfen. Gefährliche Gegenstände sind am Hand-Geiger-Gymnasium und auf Schulveranstaltungen verboten.

2.4.          Rauchen, Rauschmittel

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände herrscht Rauchverbot.

Der Konsum von Alkohol und sonstigen Rauschmitteln aller Art ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, während der Schulzeit auch außerhalb des Schulgeländes, verboten.

2.5.          Fundsachen

Fundsachen sind beim Hausmeister oder im Geschäftszimmer abzugeben. Sie werden vom Hausmeister verwahrt und auf Anforderung dem Verlierer ausgehändigt. In etwa halbjährlichen Abständen werden nicht abgeholte Fundsachen nach Ankündigung ausgestellt und können von ihren Eigentümern, angefordert werden. Danach verbleibende Fundsachen werden dem Fundbüro der Stadt Kiel überstellt.

2.6.          Bekanntmachungen

Für Bekanntmachungen der Schule, der SV und zugelassener Schülergruppen stehen Aushangflächen zur selbstverantwortlichen Gestaltung zur Verfügung. Das Anbringen von Plakaten und sonstigen Mitteilungen aller Art außerhalb der Aushangflächen bedarf es der Genehmigung durch den Schulleiter. Die Verteilung von Publikationen, außer Schülerzeitungen im Sinne des § 104 des Schulgesetzes, auf dem Schulgelände und in der Schule bedarf es der Genehmigung durch den Schulleiter.

2.7.          Besondere Regelungen

2.7.1.     Pausenregeln, Essensordnung

Die Pausenregeln und die Essensordnung werden auf der Lehrerkonferenz beschlossen und gegebenenfalls veränderten Bedingungen angepasst. Sie werden den Schülern(innen) durch Aushang bekannt gegeben und sind in ihrer jeweils letzten Fassung Bestandteil dieser Schulordnung (vgl. Seite 5 und 6).

2.7.2.     Besondere Räume und Bereiche

Für alle Räume und Bereiche, die einer besonderen Bestimmung dienen (Fachräume, Bücherei, Turnhalle, Cafeteria, Parkplatz usw.) gelten eigene Benutzungsregeln, die zu respektieren sind, auch wenn es sich zum Teil um ungeschriebene Regeln handelt. Schriftlich festgelegte Benutzungsregeln für besondere Räume und Bereiche können von den zuständigen Fachschaften oder Betreuern erstellt werden und müssen vom Schulleiter genehmigt werden. Sie sind dann Bestandteil dieser Schulordnung.

2.7.3.     Mobiltelefone („Handys“)

Vor Beginn des Unterrichts sind Handys auszuschalten. Vor Beginn von Klassenarbeiten und Klausuren sind sie bei der Aufsicht abzugeben.

2.7.4.     Essen ist während der Unterrichtszeit nicht gestattet.

Getränke, Nahrungsmittel und Genussmittel, die sich aufgrund ihrer Zusammensetzung gegebenenfalls nicht oder nur schwer aus Teppichböden entfernen lassen, dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden. Hierzu gehören insbesondere Coca-Cola-Getränke und Kaugummi.

3.               Abschließende Bestimmungen

3.1.          Änderungen und Ergänzungen dieser Schulordnung mit Ausnahme der gesondert zu beschließenden Teile (vgl. Seite 5 und 6) können nur von der Schulkonferenz beschlossen werden. Sofern dies geboten erscheint, können Änderungen und Ergänzungen der Schulordnung auch ohne Beschluss der Schulkonferenz vom Schulleiter mit sofortiger Wirkung vorläufig in Kraft gesetzt werden. Sie gelten dann zunächst bis zur nächsten Schulkonferenz.

3.2.          Diese Schulordnung wurde von der Schulkonferenz am 29.03.1990 beschlossen. Sie löst die von den Schulkonferenzen am 20.06.1972 bzw. 24.01.1973 beschlossene Schulordnung ab.

Pausenregelungen

  1. Grundsätzlich verlassen die Schüler(innen) in den Pausen das Schulgebäude.
  2. Ausgenommen ist die kurze Pause zwischen der 1. und 2. Stunde. Sie dient nur dem Raumwechsel.
  3. Bei angesagter Schlechtwetterpause dürfen die Schüler(innen) im Schulgebäude bleiben.
  4. Schüler(innen) der Untersekunden und Oberstufe können als Pausenaufenthalt ihre Klassenräume, die Bücherei, das Infozentrum und die Cafeteria nutzen.
  5. Jeweils zwei Schüler(innen) jeder Klasse bleiben während der Pausen als Ordner im Klassenraum. Sie sorgen für Lüftung und Reinigung der Klasse und sind auch dafür verantwortlich, dass sich der Klassenraum im ordnungsgemäßen Zustand befindet und abgeschlossen wird, wenn dort anschließend kein Klassenunterricht (bei Wechsel des Fachraumes, nach der Mittagsfreizeit, bis Ende des Unterrichtstages) mehr stattfindet.
  6. Die Schüler(innen) begeben sich möglichst zügig und direkt bei Pausenbeginn zu ihrem Pausenaufenthalt und bei Unterrichtsbeginn zurück in ihre jeweiligen Unterrichtsräume. in dringenden Fällen, etwa bei vorhergehendem oder folgendem Unterricht in Fachräumen, ist ein kurzes Aufsuchen der Schließfächer am Anfang und Ende der Pause gestattet.
  7. Dringliche und unaufschiebbare Wege durch das Schulgebäude (Lehrerzimmer, Geschäftszimmer, Hausmeister, Frühstücksausgabe, Telefon, Toilette) sind den Schülern(innen) während der Pausen ebenfalls gestattet. Auch sie müssen direkt und zügig zurückgelegt werden und unaufgefordert der Pausenaufsicht erläutert werden.
  8. Sportklassen dürfen ihren Weg zur Sporthalle und zurück durch die Aula nehmen. Sie dürfen nach dem Sportunterricht auch kurz ihre Klassen aufsuchen, um Sportsachen wegzubringen und sich mit dem Pausenbrot und evtl. warmer Kleidung zu versorgen.
  9. Nach dem Schwimmhallenbesuch dürfen die Klassen in der unmittelbar folgenden Pause im Klassenraum bleiben.
  10. Zum Pausenbereich zählen der obere Schulhof einschließlich der anschließenden schuleigenen Grünflächen und des seitlichen Geländestreifens bis zur Rollschuhbahn, der untere Schulhof und das Kleinspielfeldgelände einschließlich der angrenzenden schuleigenen Grünflächen sowie das Gebiet des Außentheaters.

Die Treppen zum Schulgebäude sind freizuhalten.

  1. Auf dem Kleinspielfeld und auf dem unteren Schulhof sind Ballspiele auch während der Pausen erlaubt, Schüler(innen), die sich hier aufhalten.
  2. Auch auf den Pausenhöfen hat sich jede(r) Schüler(in) rücksichtsvoll gegenüber den Mitbenutzern(innen) und verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt zu betragen.

Die Aufsicht beim Frühstück (große Pause) sorgt für einen geordneten Ablauf derselben. Der Wunsch nach einer ruhigen, entspannten Atmosphäre verbietet Toben, Lärm, Sitzen auf den Tischen oder Fensterbänken und das Vordrängen. Schulbücher und Hefte dürfen nicht benutzt werden. Das Frühstück soll im Essensraum eingenommen werden. Wer etwas mit nach draußen nehmen möchte, lässt sich eine Tüte geben.

Essensordnung

Nach der 5. Stunde können die Schüler im Essensraum ein Mittagessen einnehmen. Schüler(innen), die nicht am Mittagessen teilnehmen, halten sich dann bitte nicht im Essensraum auf. Die Essensausgabe erfolgt nach dem Cafeteriasystem an Ausgabestellen am Tresen. Für die Essensausgabe benötigen die Schüler(innen) eine persönliche ID-Karte.

Das Essen wird an einem beliebigen Tisch im Essensraum eingenommen. Jeder benimmt sich während der Mahlzeit so, dass er selbst und seine Tischnachbarn das Essen in Ruhe zu sich nehmen können.

Nach dem Essen wird der eigene Platz aufgeräumt: Der Stuhl wird an seinen Platz gerückt, Teller und Tablett auf einem großen Servierwagen gestapelt, Bestecke in große Behälter gelegt. Die Essensreste sowie Papier und Plastikabfall werden getrennt in bereitstehende Abfalleimer geworfen. Der zusätzliche Tischdienst, den die Klassen jeweils im Wechsel stellen, wird per Aushang bekannt gegeben.